Herren 1: Knapper geht es nicht

Am 20. Spieltag sahen die Zuschauer im Darmstädter Sportzentrum Orpheum einen wahren Krimi zwischen der heimischen KSG und den Gästen vom KSC Frankfurt Bockenheim, welcher zum Schluss sehr glücklich, aber nicht unverdient mit 5638:5637 zu Gunsten der Frankfurter ausgeht.

 

Nachdem in der Vorwoche das Auswärtsspiel in Kelsterbach erfolgreich gestaltet werden konnte, ging in Darmstadt dasselbe Team an den Start. Lediglich bei der Startreihenfolge gab es eine kleine Änderung. Den Anfang machten wieder mal die beiden Routiniers Hans-Jürgen Walther und Jürgen Baum. Aber auch bei den Gastgebern ging gleich zu Beginn etwas überraschend Kurt Messing, neben Jacek Kolanowski, auf die Bahn. Hans-Jürgen Walther zeigte jedoch einmal mehr, dass ihm die Bahnen in der Heinerstadt liegen und kam auf starke 994 Kegel. Damit konnte er Kurt Messing (991) knapp hinter sich lassen. Jürgen Baum hatte seine Schwierigkeiten mit den glatten Kugeln, behielt aber mit 907 Kegeln ebenfalls die Oberhand gegen Jacek Kolanowski (897).

 

Mit 13 „Guten“ betraten nun Michael Zahn und Hartmut Rauch gegen Christian Barnetz und Frank Keller die Bahn. Michael Zahn kam über den Kampf zum Spiel, musste aber mit 904 Kegeln seinen Gegner Christan Barnetz, der auf 962 Kegel kam, ziehen lassen. Hartmut Rauch konnte aber, trotz Rippenschmerzen,  genau diesen Rückstand mit ordentlichen 931 Kegeln gegen Frank Keller (873) zurückholen und damit den Vorsprung des Startpaars sichern.

 

Nun lag es wieder einmal an Torsten Depta, diesmal zusammen mit Thomas Schreiber, diese knappe Führung ins Ziel zu bringen. Ihnen standen Matthias Brandl und der zweite Darmstädter Topspieler, Andreas Schmitt, gegenüber. Sah es auf den ersten 100 Wurf so aus, als könnten sich die KSC’ler absetzen, schlug der Pendel im Endspurt wieder in Richtung Gastgeber aus. Torsten Depta zeigte einmal mehr seine Klasse und spielte mit starken 1000 Kegel erneut vierstellig. Matthias Brandl konnte ihm mit 890 Kegeln nicht folgen. Allerdings spielte Andreas Schmitt, wie erwartet, ebenfalls wieder ganz stark und beendete mit 1024 Kegeln das Spiel mit der Tages- und Ligabestleistung. Thomas Schreiber (902) kämpfte, musste aber stark abreißen lassen. Am Ende ging es um den letzten Wurf von Torsten Depta, der über Sieg oder Unentschieden entscheiden musste. Er holte den letzten Kegel sicher und damit auch den 5. Auswärtssieg für Spieler aus der Mainmetropole.

 

Somit wurde die eigene Aufgabe erfolgreich erledigt, allerdings waren Gerolsheim (beim FTV 1860 in Frankfurt) und Viernheim (in Kelsterbach) ebenfalls erfolgreich. Das reduziert zwar die Chance auf Platz 2, aber abgerechnet wird zum Schluss.

 

Nach der Osterpause folgt dann bei den wiedererstarkten Nauheimer das dritte Auswärtsspiel in Folge.

 

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest.

 

Hartmut Rauch
KSC Frankfurt Bockenheim