Herren 1: Schon besser, aber noch nicht gut genug

Beim dritten Auswärtsspiel im vierten Ligaspiel gab es für die Männer des KSC Frankfurt Bockenheim bei der SG Lampertheim erneut nichts zu holen. Mit 5785:5576 gab es wieder eine deutliche Niederlage in der Fremde.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Dreieichenhain wurde die Aufstellung etwas geändert.Hartmut Rauch wechselte in die Starachse und startete zusammen mit Alexander Axthelm und René Schrader gegen das Trio Holger Thiemig, Kevin Günderoth und Bernd Günderoth. Vom Beginn an setzten die Südhessen die Frankfurter unter Druck und konnten sogar bis auf knapp 200 Kegel davonziehen. Allerdings zeigten die drei KSC’ler eine gute Moral und kämpften sich zum Ende ihres Spiels wieder auf 104 Kegel heran. René Schrader (902) zog gegen Bernd Günderoth (943) den Kürzeren, Alexander Axthelm verpasste durch ein schwaches spiel ins Abräumen ein besseres Ergebnis und hatte mit 928 Kegeln gegen Kevin Günderoth (953) ebenfalls das Nachsehen. Hartmut Rauch konnte, dank einer tollen 276er Schlussbahn, den Schaden gegen Holger Thiemig (981) noch in Grenzen halten und ließ am Ende das Zählwerk bei 945 Kegeln stehen.

Die Hoffnungen lagen nun beim Schlusstrio. Allerdings zeigten auch hier die Gastgeber sofort, dass sie nicht gewillt waren, noch irgendetwas anbrennen zu lassen und diktieren das Spielgeschehen nach Belieben. Torsten Depta spielte wie fast immer gut, ohne jedoch zu glänzen und kam auf 981 Kegel. Damit musste er allerdings den besten SG’ler Ralf Schmitt, der tolle 1017 Kegel fällte, ziehen lassen. Michael Zahn (890) war gegen Patrick Strech (944) vor allem im Abräumen überfordert und auch Altstar Hans-Jürgen Walther sucht weiter seine Form und konnte mit 930 Kegeln gegen Niklas Schulz (945) auch nichts auf die Habenseite holen.

Somit war am Ende die Niederlage mit 209 Kegeln Rückstand doch wieder recht deutlich. Verloren wurde das Spiel entscheidend im Abräumen, wo man 163 Kegel abgab. Das dynamische Spiel der Gastgeber wurde mit mehr gespielten Handneunern deutlich mehr belohnt, denn drei gespielte Fehlwürfe mehr auf Bockenheimer Seite sprechen eigentlich eine andere Sprache.

Nach den Auswärtswochen gilt es nun, im schweren Heimspiel gegen SG 25 Viernheim/BF Hemsbach, die verbesserte Form mitzunehmen um die notwendigen Punkte zu holen damit man nicht gleich wieder im Tabellenkeller hängt.

Hartmut Rauch
KSC FRANKFURT BOCKENHEIM